Prüfung 30.05 (2)IPO-Prüfung  Der Vielseitigkeitssport

Eine auch heute noch von vielen Hundefreunden angestrebte hundesportliche Betätigung ist der Schutzhundsport.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, die Ausbildung und der Sport stellen eine Gefahr für andere dar, ist vielmehr das Gegenteil der Fall. Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig und friedlich. Genau hier, im Schutzdienst-Sport,  kann sich der Hund austoben und die von ihm geforderte Ausgeglichenheit erreichen.

Eine gezielte Schutzhundausbildung beruht daher immer auf dem Zusammenhang zwischen Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit.

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In den drei Disziplinen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst werden die Vielseitigkeit und die Intelligenz von Hund und Mensch gleichermaßen gefordert. An das Team werden bei Prüfungen höchste Ansprüche gestellt.

Neben ausgeprägtem Sachverstand und tiefgreifendem Fachwissen über tierische Verhaltensweisen erfordert diese Ausbildung Geduld, Einfühlungsvermögen und höchstes Verantwortungsbewusstsein.Prüfung 28.03 (161)

Dabei spielt beim Hund die ererbte Freude an der Auseinandersetzung, nicht zu verwechseln mit Aggression und Schärfe, eine große Rolle. Es werden physische Robustheit, Gesundheit und damit auch die körperliche Fähigkeit zur Leistung vorausgesetzt. Unter Selbstsicherheit versteht man, auch in kritischen und gefährlichen Situationen zu helfen. Werden diese Eigenschaften in einem Junghund erkannt, so ist er voraussichtlich als Schutzhund geeignet, sofern es seine Belastbarkeit für das anstrengende Training erlaubt.

Mit der Ausbildung zum Schutzhund ist der Hund mehr als nur ein amüsanter Begleiter, der Kunststückchen beherrscht. Schutzhunde sind beste Familienmitglieder aus eigenem Wollen und eigenem Urteilsvermögen:

Besonders geeignet für diese Sportart sind die klassischen Gebrauchshunderassen (Deutscher Schäferhund, Boxer, Riesenschnauzer, Malinois, Rottweiler, Hovawart, Airedale Terrier, Bouvier des Flandres und Dobermann), aber auch Mischlinge und Hunde anderer Rassen mit der nötigen Physis und festem Wesen können im IPO-Sport sehr erfolgreich ausgebildet werden.9

Im Training setzt sich mehr und mehr die sportliche, aggressionsfreie Methode durch. Hierbei geht es darum, mit viel Geduld und Sachverstand die angeborenen Triebe in eine korrekte Ausführung der gemäß Prüfungsordnung geforderten Einzelübungen zu kanalisieren.

Prüfung 30.05 (1)Das wichtigste hierbei ist, ein ideen- und abwechslungsreiches Training so zu gestalten, dass es auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes einzelnen Mensch-Hund-Teams abgestimmt ist. Nur so können gesteckte Ziele erreicht und der Lernwille gefördert werden.

 

 

Bei Prüfungen in drei Schwierigkeitsstufen (IPO I, IPO II, IPO III) werden alle drei Disziplinen überprüft – also Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Nur im Bereich der Fährtenarbeit sind eigene Prüfungen speziell für diese Einzeldisziplin vorgesehen (FH I, FH II, FPr I-III).

In unserer Ortsgruppe stehen wir dem Hundeführer mit Rat und Tat zur Schutzhundausbildung zur Seite und bereiten ihn und seinen Vierbeiner bestmöglich auf die Schutzhundprüfungen vor.

Diese bestehen aus drei Teilen: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Ansprechpartner: Roland Schwarze