cache_2414643567Rettungshundeausbildung

Im Jahr 1998 wurde das Rettungshundewesen im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) eingeführt. Seit 2003 ist der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) Mitglied bei der IRO (Internationale Rettungshundeorganisation) und hat sich damit verpflichtet die Ausbildung und Prüfung der Hunde nach den Regularien und Prüfungsordnung der IRO abzuhalten.

Die Ortsgruppe Ingolstadt-Süd hat sich nach einer vorausgehenden internen Ausbildung entschlossen die Ausbildung zum Rettungshund in ihr Programm aufzunehmen und bietet nun diese Ausbildung an. Wir besitzen dabei keine Rettungshundestaffel, die eine 24-Stunden-Bereitschaft hält um sofort für Rettungseinsätze eingesetzt zu werden, sondern wir bilden lediglich Hunde zu Rettungshunden aus und nehmen auch an Rettungshundeprüfungen und -Wettkämpfen teil.

Die Hundehalter werden nicht wie in einer Einsatzstaffel über „Erste Hilfe und Reanimation“ sowie „Karte und Kompasskunde“ usw. ausgebildet, sondern Rettungshundeausbildung wird nur auf sportlicher Basis ausgeführt. Zugelassen sind Hunde aller Rassen. Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Extrem ängstliche oder extrem aggressive Hunde eignen sich nicht für diese Ausbildung. Die Rettungshundearbeit erfordert zunächst einmal Spaß an der Arbeit mit dem Hund und die Bereitschaft, regelmäßig am Training teilzunehmen – und das bei jedem Wetter. Der Ausbildungsgang eines Rettungshundes erstreckt sich von der Erziehung des Hundes, die bereits im Welpenalter beginnen sollte, bis zur Ausbildung zum Begleithund. Danach beginnt man mit der Spezialausbildung zum Rettungshund. slider_sobotta_023 Die Ausbildungsinhalte gliedern sich wie folgt:

  • Sucharbeit: Fährten-, Flächen- oder Trümmersuche
  • Anzeigeübungen: Verbellen, Bringseln oder Freiverweisen von Versteckpersonen
  • Gehorsamsarbeit: Fuß gehen mit und ohne Leine / Sitz / Platz / Heranrufen des Hundes / Ablegen unter Ablenkung / Schussgleichgültigkeit / Gehen durch eine Personengruppe,
  • Gewandtheit: Begehen von Leitern waagerecht und schräg / Durchkriechen von Röhren und Engpässen / Überqueren von wackeligen Bohlen in unterschiedlicher Höhe / Springen über versch. Hürden / Tragen des Hundes und übergeben an eine fremde Person / Gewöhnung an Lärm / Begehen von unangenehmen und beweglichen Untergründen zum Beispiel Schutt, Geröll, Blech,

Nähere Auskünfte erhalten Sie per Mail oder kommen Sie doch einfach auf unserem Hundeplatz vorbei. Wir freuen uns auf Sie und beantworten gerne Ihre Fragen. Ansprechpartner: Gabi Durek