OG Ingolstadt Süd
Deutscher Schäferhunde Verein

Fährtenarbeit

Prüfung 28.03 (142)        Hier entscheidet der richtige Riecher!

Fährtenarbeit ist ein Begriff aus dem Hundewesen. Der Hund sucht mit Hilfe seiner Nase eine Fährte ab.

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen ist um ein Vielfaches höher als beim Menschen.

Was der Mensch mit dem Auge erfasst, „sieht“ der Hund mit seiner Nase. Kein Hund wird als fertiger Fährtenhund geboren, erst durch Training und Erlernen der Fähigkeit, beim Absuchen einer Spur nicht durch andere Geruchseindrücke abgelenkt zu werden, macht ihn zum Fährtenleser. Verfügt dann der Vierbeiner auch noch über Talent zum Spurenlesen, dann kann bereits früh mit der Ausbildung begonnen werden. Da die geforderte Leistung beim Spurensuchen den Hundekörper im Bezug auf Bänder, Knochen und Gelenke nicht extrem belastet, stellt sie für die Entwicklung kein Risiko dar.

Prüfung 28.03 (149)

Neben den möglichen Prüfungsarten, die von der Fährtenprüfung 1-3 (FPR 1-3) bis zu den Fährtenhundprüfungen 1 und 2 (FH 1 und 2) reichen, gehört die Sparte „Fährten“ zu allen Vielseitigkeits- bzw. Schutzhundprüfungen.

Die Prüfungsordnung des VDH legt dabei fest, ob es sich in der jeweiligen Prüfungsstufe um eine Eigen- oder Fremdfährte handelt, wie lange die Spur sein darf und wie viele Gegenstände und Winkel sie beinhalten muss.

Im Hundesport kommt es bei der Fährtenarbeit vor allem auf intensives und ruhiges Aufnehmen der Witterung an, der Hund folgt mit tiefer Nase und gleichmäßigem Tempo intensiv dem Fährtenverlauf, dabei muss er die auftauchenden Winkel sicher ausarbeiten und auf Gegenstände sofort reagieren. Dies geschieht durch Aufnehmen oder Verweisen.Prüfung 28.03 (143)

Prüfung 28.03 (122)Während der ganzen Fährte soll der Hund ohne Einwirkung des Hundeführers durch Aufmunterungen oder Leinenkorrekturen selbständig arbeiten.

Ansprechpartner: Roland Schwarze